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Den Strompreisvergleich nutzen und so die Ersparnis ermitteln
Bereits seit dem Jahr 2005 steigen die Preise für den Strom unvermittelt an, im Durchschnitt handelt es sich um etwa 20 Prozent. Auch wenn der Verbraucher strombewusst denkt und energiesparende Geräte oder Leuchtmittel verwendet, so lässt sich mitterlweile die Verteuerung nicht mehr auffangen. Jedes Jahr auf das Neue müssen die Verbraucher Nachzahlungen hinnehmen, mit denen außerdem die monatliche Vorauszahlung ansteigt. Große Stromversorger kündigten bereits an, dass bei den Tarifen auch in den nächsten Jahren nicht mit einer Entspannung gerechnet werden kann. Im Gegenteil, von Erhöhungen bis zu 30 Prozent ist bereits die Rede. Auch wenn bisher noch viele Verbraucher an ihrem bisherigen Anbieter festhalten, so ist es dennoch an der Zeit, sich mittels einem Vergleich der Strompreise über die Ersparnis zu informieren. Denn zweifelsohne kann es möglich sein, dass jährlich mehrere Hundert Euro eingespart werden, wenn nach dem Vergleich ein Wechsel stattfindet.

Für den Vergleich steht der kostenlose Rechner zur Verfügung

Auf der Vergleichsseite ist ein Stromrechner vorhanden, der kostenlos für den Strompreisvergleich genutzt werden kann. Dazu sind einige Angaben erforderlich, wie die eigene Postleitzahl sowie den Jahresverbrauch. Dieser kann entweder aus der letzten Endabrechnung entnommen werden oder aber ebenso anhand der jährlichen Durchschnittszahl erfolgen. Diese lehnt sich an die Größe des Haushaltes an und stellt einen Mittelwert dar. Ebenso besteht die Möglichkeit, weitere Angaben zu tätigen. So kann zum Beispiel ausgewählt werden, ob nur Ökostromanbieter aufgelistet werden sollen oder nur Versorger, die bereits einen Bonus anbieten. Darüber hinaus sind einige Anbieter auf dem Markt tätig, die kWh-Pakete oder Tarife mit Minder- und Mehrverbrauchsregelungen anbieten. Diese jedoch sollten nur dann ausgewählt werden, wenn der eigene Verbrauch genau eingeschätzt werden kann. Denn beim kWh-Paket erfolgt keine Rückerstattung, wenn weniger verbraucht wurde und im umgekehrten Fall muss nachgezahlt werden. Bei der anderen Variante erfolgt in jedem Fall eine Nachzahlung, wenn der Verbrauch um mindestens 20 Prozent abweicht.

Auf weitere Konditionen beim Vergleich der Stromtarife achten

Zu den weiteren Konditionen, auf die ein Augenmerk gelegt werden sollte, gehört beispielsweise der Bonus für Neukunden. Hier sind ebenfalls Unterschiede erkennbar, denn so mancher Versorger bietet lediglich einen festen Betrag an, der bis zu 50 Euro betragen kann, während andere wiederum 25 Prozent gewähren. Sehr wichtig ist der Aspekt der Tariffestschreibung, denn damit lässt sich bereits im Vorwege vermeiden, dass nur wenige Monate nach dem Vertragsabschluss die nächste Erhöhung zu erwarten ist. Hier sind Festschreibungen bis zu einem Jahr möglich. Um ein alljährliches Wechseln zu ermöglichen, sollten die Verträge längstens auf ein Jahr begrenzt sein. Denn die Konkurrenz unter den Stromanbietern kann als sehr hoch eingeschätzt werden, so dass es sich in jedem Fall lohnt, regelmäßig einen Strompreisvergleich durchzuführen. Wenn jedoch eine Strompreiserhöhung ins Haus steht, dann kann von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht werden.

Ökostromanbieter bilden eine sinnvolle Alternative

Die Tarife der Ökostromversorger unterscheiden sich kaum noch von denen, die fossilen Strom anbieten. Dies ist der Weiterentwicklung der alternativen Energien zuzuschreiben, so dass der Verbraucher von günstigen Preisen profitieren kann und gleichzeitig noch etwas Gutes für die Umwelt tut.

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